Schreiberlinge im Wäldchen

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FrauGaladriel_
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von FrauGaladriel_ » 10. Juni 2018, 19:57

So, ich stelle auch mal wieder was hier rein.
Ich schreibe gerade an einem Roman, in dem Elben die Hauptfiguren sind, es spielt in der fiktiven Welt Cydonia.
Elben und Menschen waren einst Verbündete im Kampf gegen einen bösen Zauberer, besiegten ihn, sperrten ihn in einen Berg ein, doch er wurde befreit und hetzt nun die Menschen gegen die Elben auf, damit diese sich nicht wieder verbünden können.


Es war einmal eine arme Witwe namens Fridda, die hatte zwei Töchter. Pegga, die Älteste, glich ihr von Angesicht und Laune so sehr, dass sie die leibhafte Mutter war und man eine mit der anderen hätte verwechseln können. Sie waren jedoch beide so widerwärtig und hochmütig, dass kein Mensch mit ihnen auskommen konnte. Caelis, die jüngere jedoch, war das leibhafte Ebenbild von ihrem Vater an Sanftmut und Gutherzigkeit, und bei alledem auch noch das schönste Mädchen, das weit und breit zu finden war.
Da man nun meistens seinesgleichen liebt, so hatte die Mutter sich in die älteste Tochter ganz vernarrt, und konnte die Jüngste hingegen gar nicht ausstehen, tat ihr alles zuleide, ließ sie nicht mehr am Tische, sondern nur in der Küche sitzen und gab ihr unaufhörlich zu arbeiten, während sie jedoch Pegga nahezu maßlos verwöhnte. Da die Mutter Pilzgerichte und Waldbeeren über alles liebte, musste die arme Caelis jeden Tag, und oft sogar zweimal, die gut zwei Meilen vom Haus in den Wald gehen, und je nach Jahreszeit einen großen Korb Kräuter, Beeren oder Pilze pflücken.
Die Dorfbewohner mieden den Wald, und kaum jemand wagte sich jemals dort hinein. Man sagte, dass tief in dem Forst Leute vom alten Volk, Elben genannt, wohnten. Nur wenige der Bauern von Begwir wagten es noch, auf der mitten durch den Wald führenden Großen Händlerstraße nach Lynghad zu fahren, um dort auf dem Markt Eier, Milch, Gemüse oder Federvieh zu verkaufen.
Kein einziger von ihnen hatte jemals Elben zu Gesicht bekommen, dennoch fürchteten sie das alte Volk und erzählten sich, wenn sie am Abend im einzigen Gasthaus von Begwir bei Bier und Met zusammensaßen, gar schaurige Geschichten über jene. Bauer Gefi gehörte zu den Stammgästen die jeden Abend kamen und ein Bier nach dem anderen tranken, und fortwährend berichtete er dann davon, wie die Elben seinen Bruder von der Händlerstraße in den Wald gezerrt und dann alles Leben aus ihm herausgesaugt hätten. Ihm bereitete es große Freude, wenn die Gesichter der anderen sich dann jedes Mal, auch wenn sie die Geschichte zum hundertsten Male hörten, vor blindem Hass verzerrten und sie den Elben für wirklich alles die Schuld gaben, ganz gleich, ob es sich um die schlechte Ernte des letzten Jahres oder eine schwere Grippe handelte. Das alte Volk gab einen bequemen Sündenbock ab, vor allem für Gefi selbst, der seinen kinderlosen Bruder erschlagen und im Wald verscharrt hatte, um dessen recht ertragreichen Hof zu erben.
Alle im Dorf nannten den sich über mehrere Tagesreisen erstreckenden Forst nur noch den "Wald der verlorenen Seelen".
Hass war in die Herzen der Menschen eingezogen und sorgte dafür, dass sie selbst den absurdesten Geschichten über das alte Volk Glauben schenkten. Niemand in Begwir zweifelte daran, dass die Elben nur deswegen unsterblich seien, weil sie allen Sterblichen, die durch ihren Wald kamen, die Lebenskraft aussaugten.
Auch die kleine Caelis fürchtete sich jedes Mal, wenn sie in den Wald der verlorenen Seelen geschickt wurde. Doch sie hatte keine Wahl, denn wenn sie sich weigerte, würde die Mutter sie hart bestrafen. Ihr grauste vor dem dunklen Keller, in dem eklige Spinnen herumkrochen, und in den sie schon oft eingesperrt worden war, wenn sie nicht tat was man ihr auftrug.
Wenn sie in den Wald ging, musste sie oft an Gefis Bruder Wirmir denken, und fragte sich bange, ob die Elben auch sie finden und alles Leben aus ihr heraussaugen würden. Warum nur tat die Mutter ihr das jeden Tag an?
Alle im Dorf begegneten dem braven Mädchen mit Argwohn, weil sie Tag für Tag wohlbehalten aus dem Wald zurückkehrte. Jeder einzelne von ihnen fragte sich, warum es ihr nicht wie dem bedauernswerten Wirmir erging. Warum holten die Elben das Kind nicht? War es womöglich eien Hexe und stand mit dem alten Volk im Bunde?

Dann kam jener Tag im Frühherbst, an dem Fridda das Mädchen schon vor Sonnenaufgang zum Wald schickte, und das nur, weil sie zum Frühstück Rührei mit Pilzen essen wollte. In den meis
ten Fachwerkhäusern wurden gerade erst die Kerzen angezündet, als Caelis das Dorf verließ. Vor Sonnenaufgang war sie noch nie in den Wald geschickt worden, die Furcht schürte ihr regelrecht die Kehle zu.
Nein, da konnte die Mutter schimpfen wie sie wollte, solange es noch dunkel war, würde sie nicht in den unheimlichen Forst hinein gehen. Und so setzte sie sich auf einen großen Stein am Waldrand und wartete den Sonnenaufgang ab. Dieser war so wunderschön, dass sie ihre Angst für einen kurzen Moment vergaß. Von hier aus sahen die Bauernhäuser von Begwir mit ihren rauchenden Schornsteinen wie winzige Puppenhäuser aus, die im rotgoldenen Licht der aufgehenden Sonne in allen Regenbogenfarben schillerten. Als die letzten leuchtend roten Streifen der Morgensonne am Himmel verblassten, erhob sie sich schwermütig seufzend. Wie sehr sie diesen Wald doch verabscheute! Jedes Mal, wenn sie in ihrem Bett auf dem Heuboden lag und die dunkle Stille der Nacht sie umgab, fragte sie sich voller Grausen, ob die Elben sie am nächsten Tag holen würden. Sie hatten Wirmir getötet, ihn einfach so ausgesaugt, und wenn sie wieder hungrig waren, neue Lebenskraft brauchten, würden sie auch sie mitnehmen.
Ach, wie schön wäre es jetzt doch, daheim in der Küche beim warmen Herd zu sitzen und Kekse zu essen und eine Tasse Schwarzwach(Kaffee) zu trinken. Ja....einfach in Sicherheit zu sein, weit weg vom Elbenvolk.
Aber es half ja nichts, wenn sie nicht bald nach Hause kam, würde die Mutter sehr wütend sein und sie für ihre Verspätung bitter büßen lassen. Obwohl sie jeden Tag in den Wald ging, kostete es sie wieder jedes Mal große Überwindung ihn zu betreten. Sie blieb immer in der Nähe der Händlerstraße, wenn sie nach Kräutern, Pilzen oder Beeren sollte, denn sie kannte gar zu viele Geschichten über Leute, die im Wald spurlos verschwunden waren. Auch heute liefen ihr eiskalte Schauder über den Rücken, als sie in den Forst eintrat und das dichte Blätterdach , durch das kaum jemals ein Sonnenstrahl drang, über sich sah. Hier wuchsen die Bäume so dicht nebeneinander, dass ihre Kronen sich zu einem Dach aus Blättern vereinigten.
Caelis wusste bereits, wo sie die besten Pilze finden konnte und verließ die Händlerstraße, um zu einer nur wenige Meter entfernten Lichtung zu gelangen.
Doch an diesem Morgen war alles anders als sonst. Neben dem leisen Rascheln der Blätter im Wind vernahm sie Harfenspiel und melodische Gesänge von einer Schönheit, wie sie sie nie zuvor gekannt hatte. Diese Musik erschien ihr nicht nur fremdartig schön, sondern geradezu berauschend, erfüllte all ihre Sinne ganz und gar, und so begann sie, lachend auf der Lichtung zu tanzen. Aber dann blieb sie abrupt stehen, als ihr etwas einfiel, das BAuer Gefi ihnen an den langen Sommerabenden unter der Dorflinde erzählt hatte. Das alte Volk, so hatte der Bauer gesagt, locke Sterbliche mit gar wunderschöner Musik an, so hätten sie es auch mit Wirmir gemacht, bevor sie ihn in den Wald gezerrt hatten.
Wenn sie sich jetzt nicht schnell versteckte, würden die Elben auch sie holen. Als sie sich gerade hinter einem Ginsterbusch verbergen wollte, erblickte sie einen Knaben, der mitten auf der Lichtung stand , ihr fröhlich zuwinkte und freundlich lächelte. Er mochte etwa acht Winter zählen, so wie sie selbst. Sein schulterlanges hellblondes Haar schimmerte golden im Licht der Morgensonne. Er trug ein leuchtend grünes Gewand und darüber einen aus grauer Wolle gefertigten Umhang. Aus ihrem Dof kam er nicht, ob er wohl aus dem benachbarten Weiler Hunikar stammte? Wusste er denn nicht, wie gefährlich dieser Wald war? Gefi hatte immer gesagt, dass die Elben am liebsten Kinder aussaugten, weil deren Lebenskraft am frischesten sei.
Mit Handzeichen gab sie dem Knaben zu verstehen, dass er zum Ginster kommen solle. Ihm etwas zuzurufen wagte sie nicht, aus Angst, damit alle Elben auf sich aufmerksam zu machen.

Er kam zu ihr herüber und ergriff lächelnd ihre Hand.
"Schön, dass du hier bist"; sagte er, "ich bin nämlich das einzige Kind hier und die Erwachsenen haben gerade keine Zeit für mich. Kinder sind bei uns selten, und deswegen muss ich oft alleine spielen, das ist so langweilig. Ich bin Elurion, magst du mit mir spielen?"
Elurion, was für ein merkwürdiger Name, dachte Caelis sich, und wieso hat er gar keine Angst wegen der Elben? Hört er sie denn nicht singen?
Rasch zog sie ihn zu sich hinter den Ginster.
"Bist du verrückt, hier so laut herumzuschreien?"; raunte sie ihm leise zu und duckte sich tief ins Gebüsch, "hast du denn nicht diese schaurigen Gesänge gehört? Das sind welche vom alten Volk, Waldelben, die locken damit uns Menschen an, um dann alles Leben aus uns rauszusaugen. Gefi sagt, dass sie das besonders gerne mit Kindern machen, weil die die meiste Lebenskraft abgeben. Deine Eltern wären doch ganz bestimmt sehr traurig, wenn du nie mehr heimkommst."
Noch immer hörte man weiter entfernt Gesang und Harfenspiel und das Herz des Mädchens pochte heftig, so sehr fürchtete sie sich.
"Dieser Gefi ist wahrlich ein Narr", meinte der Knabe verärgert, "gewiss hat er noch nie Elben gesehen. Ich kann die Angst spüren, die er in dir geweckt hat und kann dir sagen, sie ist nicht berechtigt. Du quälst dich unnötig. Wie heißt du überhaupt?"
"Ich bin Caelis. Und woher willst du das wissen? Du hast bestimmt noch nie welche vom alten Volk getroffen, denn kein Kind überlebt ein Treffen mit denen."
Da blickte er ihr ganz fest in die Augen, und sie glaubte, in seinen himmelblauen Augen eine gewisse Melancholie wahrzunehmen.
"Unfassbar, wie weit es mit euch Menschen gekommen ist, wie tief ihr gesunken seid. Einst waren Elben und Menschen Verbündete, doch nun hat der blaue Zauberer eure Sinne mit blindem Hass vernebelt. Er wurde von dunklen Mädchten erneut zum Leben erweckt und wandelt längst mitten unter euch. Ihr wollt es nur nicht sehen, weil ihr immer den euch als den einfachsten erscheinenden Weg wählt. Ohne dass ihr es merkt, wird er euch in euren eigenen Untergang führen, euren Hass für sich nutzen um seine alte Macht zurückzuerlangen. Er will die Herrschaft über Cydonia zurückerlangen. Vor uns braucht ihr euch nicht zu fürchten, fürchtet euch lieber vor ihm."
Von einem blauen Zauberer hatt das Mädchen noch nie gehört und Zauberer, so glaubte sie, gab es doch nur in Märchenbüchern. Kein Mensch hatte jemals einen Zauberer gesehen.
Sie kam aber auch gar nicht dazu, weiter darüber nachzudenken, denn in diesem Moment strich der Knabe sein Haar zur Seite und gab so den Blick auf eines seiner Ohren frei. Es war kaum größer als ihre eigenen Ohren, jedoch nach oben hin leicht spitz.
Spitzohren...so nannte Gefi doch immer die Leute vom alten Volk. Dieser Elurion war also ein Elbenkind, oder ein Elb, der zu viele Kinder ausgesaugt hatte und selbst zum Kind geworden war und nun würde es ihr genauso übel ergehen wie dem armen Wirmir.
In wilder Panik sprang sie, flink wie eine Katze, aus dem Ginster und rannte zur Großen Händlerstraße zurück, bemerkte in ihrer angsterfüllten Hast nicht einmal, wie ihr der Korb aus den Händen glitt und auf dem weichen Waldboden liegen blieb.
Nicht ein einziges Mal drehte sie sich um, lief einfach immer weiter, so schnell die Füße sie trugen, selbst als sie gänzlich außer Atem war.
"Bitte bleib doch stehen! Hab keine Angst! Ich will dir doch nichts tun, ich will nur mit dir spielen"; rief der Elbenknabe ihr traurig hinterher, "wir Elben sind nicht böse, dieser Gefi lügt!"


Soweit mal bis hierhin, bin gespannt wie es euch gefallen hat.
Falls es nicht gefällt, ists für mich okay, wenn ihr mir das ganz offen sagt.

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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 27. Dezember 2018, 15:24

@Frau Galadriel_
Ich schreibe Elbenliedtexte in Sindarin, die ich mit deutscher Übersetzung poste. Ich habe auch schon bestehende Liedtexte, die zum Teil traditionellen Ursprungs sind, zum Teil von unterschiedlichen Musikern stammen ins Sindarin übersetzt.
Dazu habe ich mal eine Frage. Wie sieht es mit dem neuen Urheberrecht aus. Darf man Übersetzungen von Texten anderer Künstler, natürlich mit Quellenangabe, ins Netz stellen?
Ich wäre für eine baldige Antwort sehr dankbar.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Norunn » 27. Dezember 2018, 16:27

@Wilferedh

Ich habe Dir dazu ja schon per Mail geantwortet, aber nochmal für alle, die sich evtl. die gleiche Frage stellen:

Nein, das ist leider nicht erlaubt - es sei denn, die jeweiligen Musiker wären mit der Übersetzung und Veröffentlichung ihrer Texte einverstanden.

Siehe auch:
https://www.urheberrecht.de/uebersetzun ... bersetzung

Liebe Grüße,
Norunn
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 27. Dezember 2018, 22:32

@Norunn
Da hast du mir sehr weitergeholfen. Ich hatte schon im Netz recherchiert, aber nichts speziell über Übersetzungen gefunden. Dein Link brachte nun Klarheit. Übrigens hat dieses Urheberrechtgesetz einen Schwachpunkt. Holt man sich das OK. des Künstlers ein, darf man Posten. Dies dürfte hauptsächlich mündlich geschehen. Und was wenn der später von einem OK. nichts mehr wissen will? Die wenigsten werden sich die Mühe machen und mir 'nen Brief mit Unterschrift schicken (also eine Urkunde).

@FrauGaladriel_
So nun hatte ich mal Muse und Hab' deinen Text gelesen. Mir gefällt das Hauptthema. Die leichte Verführbarkeit des abergläubigen Menschengeschlechts. Nebenbei klingt auch deutlich das Aschenpuddel-Thema mit. Eine Sache ist mir besonders aufgefallen. Es ist die gleiche Sache, die mich auch bei SciFi-Filmen stutzen lässt. Treffen Raumfahrer auf andere Wesen, sprechen alle, wie selbstverständlich, die gleiche Sprache. Du könntest dir noch etwas einfallen lassen, warum der Elbenjunge perfekt Menschen-Sprache spricht. Schließlich hatten ja beide Arten lange keinen Kontakt gehabt. Da ich die Elbesprachen sehr mag, würde ich wenigstens ein paar Brocken "elbisch" einbauen. Aber das muss die Autorin entscheiden. Da die Elben riesige Lebensspannen haben, lässt sich sicher auch eine Erklärung für die Sprachbegabung des Elben finden. Falls du mal den ein oder anderen Satz in Sindarin einbauen möchtest, könnte ich dir da sicher weiterhelfen. Aber vielleicht kennst du dich damit ja selbst aus.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 28. Dezember 2018, 13:41

Nun gibt es mal ein kleines Liedchen in zwei Sprachen auf die Augen. :dance1:

Ivannethlinna o Wilferedh
Septemberlied von Wilferedh
Lim i Anor Glaw ned Ivanneth am
Hell(Klar) der Sonne Strahl im September auf
i Amar cova ar tîn Malgalad tîn
die Erde trifft und ein goldenes-Licht ihre
Ant laun heria ten en Adan
Früchte(Gaben) übergießt wird(tut) es dem Mensch
mae os Hûn ar al eriol tîn Imb'illi,
wohl ums Herz und nicht allein ihm unter allen,
sui i Cadhad meleth er pant Rhond.
auch(sowie) der Zwerg liebt einen vollen Bauch(Körper).
Sui men mad ar ab meth Mad ena mallen
So(lasst) uns schmausen und nach beendetem Mahl des goldenen
Galadh Laurelin o Balannor rîn,
Baumes Laurelin von Valinor gedenken,
tîn aglar an na raug Ungoliant Rhugar Cardh ed.
sein Glanz durch des Dämon Ungoliant böse Tat vergangen.
Nae, în-im im er Golodh sui sevin im tîn tirin cared.
Ach, wäre(sein, ich selbst) ich ein Noldor(die Weisen) so hätte ich ihn schauen dürfen.

18.09.2017, von Wilferedh
Zuletzt geändert von Wilferedh am 15. Februar 2019, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Torm Nebelwolf » 30. Dezember 2018, 23:36

Hallo zurück an alle!
Wilferedh hat geschrieben:
27. Dezember 2018, 22:32
@Norunn
Da hast du mir sehr weitergeholfen. Ich hatte schon im Netz recherchiert, aber nichts speziell über Übersetzungen gefunden. Dein Link brachte nun Klarheit. Übrigens hat dieses Urheberrechtgesetz einen Schwachpunkt. Holt man sich das OK. des Künstlers ein, darf man Posten. Dies dürfte hauptsächlich mündlich geschehen. Und was wenn der später von einem OK. nichts mehr wissen will? Die wenigsten werden sich die Mühe machen und mir 'nen Brief mit Unterschrift schicken (also eine Urkunde).
Deswegen wird ja empfohlen das auf dem schriftlichen Weg zu erledigen (mir wäre auch kein anderer sinnvoll ersichtlich), es sei denn man weiß von einer generellen Unproblematik bei den entsprechenden Künstlern.
Das Urheberrechtsgesetz hat indes einen Haufen Schwachpunkte, aber das führt jetzt zu weit.

Respekt für dein Gedicht. Ich werde damit ein wenig die Sprache üben :pf:
>Blog: Ein kleines bisschen Liebe<

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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 31. Dezember 2018, 15:06

@Torm Nebelwolf
Freut mich, dass es dir gefallen hat. Es ist das Erste, dass ich geschrieben habe. Werde bald noch eins Posten.

PS: Sei heute Abend vorsichtig, in diesem Forum steht, dass ein neues Jahr sich unserer Welt bemächtigen will. Gruß, Wilferedh. 8o
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 1. Januar 2019, 16:07

Zum neuen Jahr, noch ein Elbenlied in Sindarin/Deutsch.


Lasbelinlinn o Wilferedh
Herbstlied von Wilferedh

Io ena Dantilais a firith na-Ardh i oron i Golass na carn,
Vor des Blätterfall und Vergehen in dem Reich der hohen Bäume das Laub in goldrot,
malen, baran, ross, rhosg a gruin in Belain men anna.
gelb, goldbraun, rostrot, braun, und kupferrot die Götter uns schenken.
Alae, na-Antthar, Mîdh gwaur, i Lhing celebren na-Ast glîn.
Siehe, in dem langen Gras, Tau befleckt, die Spinnwebe silbergleich in dem Sonnenlicht schimmern.
Er inc o Dannas taur etta in Cenda.
Eine Ahnung von Herbst überwältigt deshalb die Beobachter.
Ar an Hair hall, i Elennor, an Hithoel Hwest o Celebrant ar Anduin, i Lórien.
Und zu linker Hand verschleiert, das Land der Elben, durch der neblige Hauch von Celebrant und Anduin (zwei Flüsse), das Traumland.
Er Raun na en Eryn-Râd ned Aeluin io an i Tathar an
Ein Wanderer auf des(dem) Waldpfad am blauen See vorüber zu der Weide mit der Borke alt(reich an Jahren) und der Wurzel
über(m) Pfad leicht sichtbar,
er Îdh sa idha ar an Lant Rada, os ennas am na Caew er Lembas an mat.
eine Rast es verlangt und zu(r) Waldlichtung einen Weg bahnen(t), um dort auf des(dem) Rastplatz ein Reisebrot zu essen.
I Tamma na Galathir Tavor ned Eryn rû ar an
Das Klopfen des Baumherr Specht im Wald(e) Schall(t) und durch Wolfsgeheul, schaudern Gesang,
i Raun an i Vilbar, Daur hae, rîn ar i Post tre.
der Wanderer an das geliebte(s) Heim, eine Wegstunde weit(entfernt), gedenkt und die Atempause zu Ende(beendet).
Si han Sad an Caun eglan a na i Vain Bâr drega.
Jetzt jenen Ort mit Mut verlassen und in das gesegnet(frei von Bösem oder Schlechten) Haus fliehen.
Ennas i Garth Sîdh i Vae tirnen.
Dort der Festung Friede der wohl bewacht.
Nae, gar im na Lórien rain, sui i Edhel, im thel i Dhraugcholoth Lind brenia.
Ach, könnt ich(selbst) in(im) Traumland wandeln, sowie der Elb, ich wollt der Wolfshorde Gesang ertragen.


28.09.2017, von Wilferedh
Zuletzt geändert von Wilferedh am 19. Februar 2019, 10:55, insgesamt 8-mal geändert.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 3. Januar 2019, 11:08

Laer na Rhîw
Lied des Winters


Sui silef, lossen, i Vâr i Angol ned Gaul îdh a
Gleich weißem Kristall, schneebedeckt, das Land der Magie im Zwielicht ruht und
silevren i chen meren am ena Taur faen Amloth tiri.
weiß kristallen glitzernd das Auge freudig auf des großen Waldes weißstrahlende Helmzier schaut.
Himring i Lîn, Ringnen, na i Dalan tre Chel cadu.
Eisig der Teich, kaltes Gewässer, an der Oberfläche zu Eis geformt.
Ennas i ogol Talaf, ihain a nimp.
Dort der falsch(e) Boden, dünn und zerbrechlich.
Ena ereb Raun Cuia, Mân, Amarthan.
Des einsam(en) Wanderer Leben, hingeschiedener Seele, dem Untergang geweiht.
Girith Maur, i 'wathló ned Vial.
Schaudernd Düsternis, das Schattenfenn im Dämmerlicht.
Eriol i vaechenebdíriel herniad ar er Saelind idhra Idhor, idhren.
Allein der scharfäugig-Schauende versteht und ein weises Herz sich sehnen nach Besinnlichkeit, gedankenvoll.
Ennas, ad Ered Wethrin.
Dort, an jenem Ort bei(m) Schattengebirge.
Arnen na Sirion.
Am Wasser des Sirion. (großer Strom, Hauptfluss von Beleriand)



Wilferedh o Beleriand, ned 24.12.2017
Wilferedh von Beleriand (Land von Balar), am 24.12.2017
Zuletzt geändert von Wilferedh am 25. Januar 2019, 16:16, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von FrauGaladriel_ » 3. Januar 2019, 15:19

@Wilfereth

Danke, dass du meinen Text gelesen hast, und es freut mich, dass es dir gefällt.
*Schäm* Ich muss zugeben, dass ich das mit dem Sindarin gar nicht bedacht hatte, ist ja wirklich unlogisch, dass ein kleines Elbenkind die Menschensprache spricht, obwohl die Elben tief im Wald leben und keinen Kontakt mehr zu den Menschen haben.
Wäre sehr lieb, wenn du mir ein paar Sätze übersetzen könntest.
Woher kannst du eigentlich so gut Sindarin? Gibts da irgendein Buch, das du mir empfehlen kannst?
Ich werde das Kapitel dann umschreiben, und zwar so, dass die Kinder nicht dieselbe Sprache sprechen, und der Elbenjunge in Sindarin, und ich mache das dann eben so, dass sie, obwohl sie sich nicht gut verstehen, wie Kinder nunmal so sind, schließlich doch zusammen spielen, und das Mädchen kann ja nach und nach auch die Elbensprache lernen.
Das mit den Sprachen hatte ich überhaupt nicht bedacht, und ich vermute, vielen Science Fiction Autoren, die du gelesen hast, erging es wohl auch so.

Mir gefällt das Herbstlied, das du geschrieben hast, übrigens sehr gut.
Und du kannst ja echt super Sindarin, wenn du so etwas auf Sindarin schreiben kannst.
Wenn ich das lese, bekomme ich richtig Lust auf einen schönen Waldspaziergang.
Auch das Septemberlied und das Lied des Winteres gefallen mir sehr gut.
Wenn man deine Gedichte liest, sieht man alles, was du beschreibst, bildlich vor sich, zum Beispiel den weißen Winterwald. Ja, man hat das Gefühl, man wäre selbst der Wanderer, der durch das winterliche Mittelerde zieht und man empfindet eine große Ruhe und Entspannung beim Lesen.

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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 4. Januar 2019, 14:10

@FrauGaladriel_

Schön, dass dir meine kleinen Texte gefallen.
Davon, dass ich Sindarin wirklich gut kann, bin ich noch ein Stückweit entfernt. Ich lerne seit vorletzten Sommer und muss, während des Schreibens, immer noch in den Büchern nachsehen. Das große Problem dieser "Kunstsprache" ist;
a.)- es sind nicht alle Wörter (auch Alltagswörter) übersetzbar
b.)- es werden immer wieder, bislang unbekannte Begriffe und Regeln aufgefunden. Man muss dann gelerntes wieder über Bord werfen.
c.)- Tolkien hat an seinen Sprachen ein Leben lang gearbeitet und sie öfters verändert (Melkor hieß ursprünglich Melkos, die Noldor ursprünglich Gnome, was missverständlich klingt). Es kann also von Autor zu Autor verschiedene Ansichten über, z.B. Pluralformen geben.
d.)- Tolkien ließ die Elben "hinters-vorderes" sprechen. Das hört sich dann an wie bei Joda aus Star Wars. "Ich Lied schreiben jetzt will"! Deshalb bin ich bei meinen späteren Texten zur Zweifach-Übersetzung übergegangen. Wörtlich und sinnbildlich. Man darf beim lesen nicht vergessen, dass der Elbentext das Lied/Gedicht ausmacht. Die Wörtliche-Übersetzung hört sich für deutsche Ohren seltsam an, ist für den, der die Sprache lernen will, aber wichtig, denn bei Sinngemäßer Übersetzung gibt es Worte, die beim Originaltext nicht vorhanden sind.
An Bücher benutze ich; "das große Elbisch-Buch", erschienen 2009 und "Elbisch für Anfänger", erschienen 2015 von Helmut W. Pesch. Ich muss dazu sagen, dass ich zu diesen Büchern auch schon eine kritische Stimme gehört habe. Ich selbst habe in zwei Büchern drei verschiedene Versionen des Wortes Jahr gefunden. Version;
1.)- im d.g.E.B., Sindarin-Deutsch--->Idhrin.
2.)- im d.g.E.B., Deutsch-Sindarin--->Idhrinn, în.
3.)- im E.f.A., în
Ich habe mich für Idhrin entschieden. Es gibt im Internet auch noch die Möglichkeit unter Sindarin.de nachzusehen. die Frage ist, ob die Seite auf dem neuesten Stand ist.
Ich werde dir sehr gerne bei Übersetzungen behilflich sein.
Der Elbenjunge sagt:
…"Schön, dass du hier bist"
...Bain, sa edh sî na = Schön dass du hier sein.
na= sein, bist existiert nicht.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 4. Januar 2019, 18:31

Lind o sain Idhrin :dance2:
Gesang vom neuen Jahr


Sî i gwîn Idhrin eden,
Jetzt das junge Jahr neu-wiederbegonnen,
a gwaun ar io ir Idhrin Iaur.
und hingeschieden und vorüber das Jahr-Alte.
Man Nirnaeth?
Was Wehklagen?
Faug ned Peleth, i Vrûn.
Erstickend im Verblassen, das lang Gediente.
Ar Nîr peleth ir Iaurrín.
Ohne Träne verblasst die Erinnerung an das Alte.
Cîw heriant sî i eden Pâd a Siniath echui in Loth o Lórien.
Neuigkeiten erwachen gleich der Blüten vom Traumland.
Toll ed, Armaur a gwahe na Calad na Sîn!
Komm heraus, außerhalb von Düsternis und gehe ins Licht des Neuen!



22.01.2018, von Wilferedh
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 16. Januar 2019, 21:43

Laer en Echuir :dance1:
Lied des Frühlingsanfang


Ned minui Gail i Anor, Filig tîn
Im ersteren Schein der Sonne, kleine-Vögel ihr
Laer glir ar i Lind mín Hûn laug
Lied trällern und der Gesang unsere Herzen wärmt
ar i Huor ab-himring Rhîw Thûl dadwen.
und die Lebenskraft nach-eisig Winter Hauch wiederkehrt.
Mîn Lothod edlothiannen im-eryn,
Erste Blumen blühen zwischen Gehölz,
sa rûdh a hell abring Lû.
dass kahl und nackt nach-frostig Zeit(punkt).
Ninim pant Gweneth a glosui.
Schneeglöckchen(weiße Träne) voll Jungfreulichkeit und schneeweiß.
An'ellam suila-im sín cidinn, miw ar
Mit-Jubel grüße-ich diese(re) klein(e), winzig-zarte und
mimp Elloth i Dhagmor ar ammen lain
zerbrechlich(e) Blume die (das, was) das Dunkel erschlägt und uns befreit
o Baur a Him na firith Rhîw Gor.
von Not und Kälte des vergehen(den) Winter(s) Grauen.



Nauthant erin imp Aur en edwen Raun ned edwenveneg ar tholothgaenen Idhrin o Wilferedh

Ersonnen am 12. Tag des 2. Monat im 2018ten Jahr von Wilferedh
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 20. Februar 2019, 19:47

Enedlaer
Mittsommer :dance1:

Am taer i Anor na Menel si.
Hoch stehend die Sonne an Himmel hier.
În Aglar od Ast am Amar pennen a Galu ar lang an Anórien tog.
Ihr Glanz von Sonnenlicht auf die Erde fallen und Segen und warm zu Sonnenland bringen.
Pain Galas Gala a geilu sui Rohvain ar in Eruchin.
Jedere Pflanzen wachsen und gedeihen sowie wilde Tiere und die Kinder Erus.
Alwed Edhil ar Elvellyn athra i Veleg ir Ivon, Ivanneth o mallen Nûr an Anor onnen.
Glücklich Elben und Elbenfreunde über die Macht der Fruchtspenderin, Frucht-Gebung von golden Art zu Sonne gezeugt.
Oth in Nírnaeth in Orchglamhoth i Ast drega.
Nutzlos das Wehklagen der Ork-Lärmhorde die Sonnenlicht fliehen.
Ulal, rhû a rhugar pelia saur Ûl, uanui Ulunn hin.
Ernst, böse und übeltuend verbreiten faul(ig) Geruch, scheußlich Monster diese.
Úvel torn Torech sui úgal Dae vi Angmar.
Feindselig verborgen Lauer gleich dunkel Schatten in Eisenheim.
Man ista Eruchín ab Narbeleth Lû?
Was wissen Kinder Erus nach Sonne-Vergehen Zeitpunkt?
Eriol am Ithil a Gilgalad in Elenath Estel boe.
Allein auf Mondschein und Sternenlicht der Sternenschar Vertrauen man muss.



Wilferedh o Beleriand teithand i Thîw hin.
Wilferedh von Beleriand schrieb die Zeichen diese.
10.07.2018


Mittsommer
Hoch steht die Sonne hier am Himmel.
Ihr glanzvolles Licht auf die Erde fällt und Segen und Wärme ins sonnige Land bringt.
Alle Pflanzen wachsen und gedeihen sowie auch die wilden Tiere und die Kinder Erus (Elben und Menschen).
Glücklich sind die Elben und Elbenfreunde über die Macht der Fruchtspenderin (Yavanna, eine Göttin wacht über die wachsenden Dinge von Arda) und ihrer Fruchtgebung von goldener Art, die zur Sonne wurde (nachdem der Baum Laurelin von Ungoliant vergiftet wurde, schuf sie aus der allerletzten goldenen Frucht die Sonne).
Nichts nützt das Wehklagen den Orks, die das Sonnenlicht scheuen.
Nie froh, immer böse und üble Dinge tuend verbreiten sie fauligen Geruch, diese scheußlichen Monster.
Allem gegenüber feindselig liegen sie gleich dunkler Schatten verborgen in Angmar auf der Lauer.
Was wissen die Kinder Erus über die Zeit nach dem vergehen der Sonne?
Allein auf den Mondschein und das Sternenlicht müssen sie dann vertrauen.
Zuletzt geändert von Wilferedh am 10. April 2019, 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 19. März 2019, 11:49

Eldún :dance2:
Weststern

Aur nín phain rain im vi Dhor hen ar úistannen, o Hedhil.
Tage meine alle streune ich hindurch in Land dieses und nicht Wissen haben, die Elben betreffend.
Istari gerin laew in Adanath io Amarth an Ennor vín, ae i Edhelrim am Hallrad,
Die Wissenden mahnen häufig die Menschen vor Verhängnis für Mittelerde unsere, falls das Elbenvolk auf verschleiertem Weg,
thurín ar torn io Orch, naer Urug hín, i trevedi a gwae an Mithlond.
geheim und verborgen vor Ork, unerträglich Ungeheuer diese, das Mittelland durchqueren und fortgehen zu grauen Anfurten.
Edwen Echuirim an hwín ar mimp, Arveriant addhartha, eriol ar eglan, i Dhúnadain, ereb, Eglath.
Zweitere Erwachten (Menschen) mit Schwäche und zerbrechlich, ohne Schutz bleiben zurück, allein und verlassen, die Westmenschen, einsam, verlassenes Volk.
In Dhornhoth garvîl pen an Firiath.
Die Zwerge (hartes Volk) besitzen Zuneigung mangelnd für Sterbliche.
Úanhaesgal an Edain in Naugrim.
Nicht geben Schutzschirm für Menschen die Kurzgewachsenen.
Dan man Rain in Edhilrandir ar man thêl ent ned Dún theltirn?
Aber was wandernd die Elbenpilger und was beabsichtigen jene dort im Westen sehen wollen?
Ergalad ned Menel n' aurmeth io Tinnu ar Dû Angelimir Nachaered anhavronwe athar Harthad minui Echurim,
Ein helles Licht am Himmel, zu Tag-Ende vor Abenddämmerung und Einbruch der Nacht sehr strahlendes Juwel in großer Ferne geben Ausdauer über die Hoffnung hinaus erstere Erwachten,
in Eruchín, iphant melahan i gelair, Mirion ar Idhra fae en Gil Arwen.
die Kinder Erus, reich an Jahren lieben es das funkelnd, große Juwel und Verlangen nach inneres Licht des Stern Arwens.
Anvîl gardi na Gilgelaid sui na beleg Menelgalar.
Größere Zuneigung besitzen sie zu strahlende Sterne wie zu mächtig Himmelslampe (Mond).
Daer Írith a sev'lass Edhilchín pain na Earendil anvirion erin i Nîv din, na Menelgair.
Größtes Verlangen und Freude haben Elbenkinder alle an Earendil mit Mirion auf der Stirnseite (Gesicht) seine, in Himmelsschiff.
I Gilthin.
Der Abendstern.
A Gilesteldhún.
O westlicher Hoffnungsstern.


Adegil o Wilferedh teithant.
Mit Schreibfeder von Wilferedh geschrieben. 02.08.2018


Stern des Westens
Alle Tage streife ich durch dieses Land und habe doch keine Kenntnis über den Verbleib der Elben.
Die Gelehrten warnen häufig die Menschen vor dem Verhängnis für unsere Mittelerde, falls das Volk der Elben auf geheimen Wegen und so verborgen vor den unerträglichen Ungeheuer der Orks das Mittelland durchqueren und für immer fortgehen, zu den grauen Anfurten (Fährhafen nach Tol Eressea und Valinor, dem Segensreich auf Aman gelegen).
Die Menschen sind schwach und gebrechlich, bleiben sie ohne Schutz zurück sind sie allein und verlassen ihren Feinden ausgeliefert und speziell die Westmenschen werden zu einem einsamen und verlassenen Volk.
Das harte Volk der Zwerge besitzt nur mangelnde Zuneigung für die Sterblichen.
Die Kurzgewachsenen geben den Menschen keinen Schutz.
Aber warum wandern die Elbenpilger gerade in den Westen?
Was beabsichtigen jene damit und was wollen sie dort sehen?
Es ist ein helles Licht am Himmel, das am Ende des Tages und noch vor der Abenddämmerung und Einbruch der Nacht wie ein sehr hellstrahlendes Juwel in großer Ferne zu sehen ist und die Ausdauer gibt zum Wandern, auch über alle Hoffnung hinaus, den ersten Kindern Erus (Ilúvatar, oberster Gott), die Unsterblichen.
Sie lieben das funkeln vom Stern Arwens und sie haben Verlangen nach seinem inneren, besonderen Licht, wie bei einem großen Juwel.
Noch größere Zuneigung als zu der Mächtigen Himmelslampe, dem Mond, haben sie zu den strahlenden Sternen.
Das größte Verlangen und Freude aber haben alle Elbenkinder an Earendil mit dem Mirion (einer der Silmarillion/Qu.) auf seiner Stirn, im Himmelsschiff am Steuerruder stehend.
Der Abendstern.
O westlicher Hoffnungsstern.

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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 23. März 2019, 16:14

Crithalú :dance1:
Erntezeit
Ir Iaw mallen nuin i Anor or Sant taer in Edain, nan aig Cerch, Thia derin.
Das Korn golden unter der Sonne auf Feldern stehend der Menschen, im Besitz von scharfen Sicheln, Erscheinen erwachend.
"In Gritha heria hi."
"Das Ernten beginnen jetzt."
"Aglar 'ni Gerchlilta in Edain!"
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Eglerio!"
"Preiset!"
In Edain, Edhil ar Dernlir tol nathang armbass.
Die Menschen, Elben und Zwerge kommen in Bedrängnis ohne Brot.
Yavanna, ir Ivon, Oneth Ann hin.
Yavanna, die Fruchtspenderin, Geberin Gabe diese.
"In Gritha heria hi."
"Das Mähen beginnen jetzt."
"Aglar 'ni Gerchlilta in Edain!"
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Eglerio!"
"Preiset!"
Anchûr matha in Edaingaim în Cerch ir Iaw maeg trî puig na Tî taer ihîn Golass hin.
Mit Kraft führen die Menschenhände ihr Sicheln das Getreide durchdringend hindurch ordentlich in Reihe stehend dünnes Blattwerk dieses.
Ab Sant Chrita tre lagor covad pain Caim ir Iaw, a Cûl or Rasg car ar lim an Iawhammath athra Fen tog.
Nach Feld Mähen vollständig zu Ende rasch sammeln alle Hände das Korn, und Last auf Karren tun und schnell zu Kornkammer über Türschwelle bringen.
Sî i Critha beriant pant io Aewen melch Taddail.
Jetzt die Ernte geschützt vollständig vor Vogelschar gierig Getier.
"I Grithavereth heria hi."
"Das Erntefest beginnen jetzt."
"Aglar 'ni Gerchlilta in Edain!"
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Eglerio!"
"Preiset!"
I 'wilwileth na Amdir, sa Yavanna Taddail minai Ann anna tîn Innas blab an Loth na Anórien i naru sî Santrain taer.
Der Schmetterling in Zuversicht, dass Yavanna Getier gesondert Gabe schenken ihr Wille flattert zu Blüte in Sonnenland die rot an Feldgrenze stehend.
Carweg revia Gwelwen'waith o Loth an Loth.
Geschäftig fliegen Luftvolk von Blüte zu Blüte.
Sael, In Vann covad ned Ivanneth io Amdir or ring Rhîw'loss.
Weise, Die Nahrung sammeln im September vor Aussicht auf frostig Winterschnee.
Milui an Cuil ned Ennorath ar Mann Anna na Pathed i Valie hin.
Freundlich zu (dem)Leben innerhalb von Mittelerde und Nahrung schenken in Fülle die Göttin diese.
"I Vâd heria hi."
"Das Schmausen beginnen jetzt."
"Aglar 'ni Gerchlilta in Edain!"
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Eglerio!"
"Preiset!"


Tegil o Wilferedh teithant i Thîw hin.
Schreibfeder von Wilferedh schrieb die Zeichen diese.
04.09.2018

Erntezeit
Das Korn steht golden unter der Sonne auf den Feldern der Menschen, die im Besitz von scharfen Sicheln, und erwartet ihr Erscheinen.
"Das Ernten beginnt jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!"
Die Menschen, Elben und Zwerge kommen ohne Brot in Bedrängnis.
Yavanna, die Fruchtspenderin ist die Geberin dieser Gaben.
"Das Mähen beginnt jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!"
Mit Kraft führen die Menschenhände ihre Sicheln durch die ordentlich in Reihe stehenden, dünnen Halme und durchdringen diese.
Nachdem das Feld vollständig zu Ende gemäht ist, sammeln rasch alle Hände das Korn und laden die Last auf Karren und bringen sie dann schnell zu den Kornkammern über die Türschwelle.
Jetzt ist die Ernte vollständig geschützt vor der Vogelschar, diesem gierigen Getier.
"Das Erntefest beginnt jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!"
Der Schmetterling ist in Zuversicht, dass es der Wille Yavannas ist auch dem Getier, gesondert von ihrer Gabe zu schenken.
Also flattert er zu den Blüten im Sonnenland, die rot an den Feldgrenzen stehen.
Geschäftig fliegt das Volk der Lüfte von Blüte zu Blüte.
Weise diejenigen, Die Nahrung im September sammeln in der Voraussicht auf frostigen Winterschnee, der sicherlich wieder kommen wird.
Die Göttin schenkt in Fülle Nahrung und ermöglicht so ein gutes Leben innerhalb von Mittelerde.
"Das Schmausen beginnt jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!"
Zuletzt geändert von Wilferedh am 10. April 2019, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 10. April 2019, 14:24

Nen Echui :dance2:
(Qu. Cuivíenen)
See des Erwachens
Im, Pethron anhathel Trenarn o Pent en Echui in Vínil Ennas en
Ich, der Erzähler geben-wollen Bericht von Geschichte des Erwachen der Erst-Elben an jenem Ort des
Ailin ned Rhûn od Ennor ar annui in Ered Ruin (Qu. Orocarni).
großen Sees im Osten von Mittelerde und westlich der Roten Berge (auch Berge des Ostens).
Lasta, Lesthiel Lethril ar Lathron in Edain, Lammen'lir i Narnon Aerlinn, o Heriant en Edhelrim.
Hört, zuhörende Hörerin und Hörer der Menschen, meiner Stimme Gesang der großen Saga heiliges Lied, vom Beginn des Elbenvolkes.
In mîn Edhel brand, dell ar malu pen Anoraglar i al'ovan erin Amar,
Die ersteren Elben edel, schön und bleich ohne Sonnenstrahlen die nicht-treffen auf-die Erde,
thel ten er Ôl no 'n Echui, parch na Parth ena Lant
meinen es ein Traum sei bei Erwachen, nackt auf Wiese der Waldlichtung
im Taur nu-Fuin nedh Oron ne Ruhfalathren i Gôf o Helcar.
innerhalb-von Wald unter Nachtschatten inmitten hoher bäume am Ostufer der Bucht von Helcar (Binnenmeer).
Luithant i Edhilnothrim o Gilgalad Galathil i Giliath ne Menel.
Verzaubert die Elbensippe von Sternenlicht Silberglanz der Sternenschar am Himmel.
Gilgelaid ne Elrond o Varda Elbereth, Gilthoniel i Gardh hín.
Strahlende Sterne im Sterngewölbe von die Hohe Sternkönigin, Sternentzünderin die Tat dieser.
Gîl, Mîr i Estel an Edhil o Valie.
Sterne, Schatz der Hoffnung für Elben von weiblicher Macht.
In Edhil glinnavenel ar Thîr hín luithant "Ele!" nalla minui Peth tîn Lam.
Die Elben bei blicken auf Himmel und Anblick diesem verzaubert "Ele!" ausrufen ersteres Wort ihrer Zunge.
Lastabeth od Araw i Balan na Farad na Taur sî ad Nen.
Worthören von Orome der Valar (göttliche Macht) auf Jagd in Wald hier bei See.
Narom, i Romru Rû covannen i Edhelrim Adlant.
Sein Horn, der Hörnerklang Schall versammeln die Elbenschar nahe Waldlichtung.
Thiavalan abnorth Anroch a ryn din na Parth fain, brand
Vala-Erscheinen nach Ritt mit Pferd und Jagdhund seinem zu Wiese schimmernd, erhaben
ar taur Calben hen dae alwed na Thîr o min Eruchín.
und mächtig Lichtperson dieser überaus glücklich bei Anblick betreffend erstere Kinder Erus.
Sî agafant Beth anbronwe na Lastaedhil, i Pengolodh.
Jetzt er sprach Worte mit Ausdauer an zuhörende Elben, der Lehrer des Wissens.
Agafast laewathra Maeth i Lam, Naid cared a Caravaenas.
Er redete viel über Handhaben der Sprache, Dinge tun und Kunst machen.
Araw Annaidhor a carsael i Nûr in Edhelrim, sî Arnen na Nen Echui.
Orome Gedankenfülle schenken und weise machen die Art der Elben, hier am Wasser des Sees des Erwachens.


Tegilbor o Wilferedh teithant i Thîw hin, 18.10.2018
Schreibhand von Wilferedh schrieb die Zeichen diese.




See des Erwachens
Ich, der Erzähler will Bericht geben vom Erwachen der ersten Elben an jenem Ort des Großen Sees im Osten von Mittelerde und westlich der Roten Berge.
Hört, ihr Menschen, von meiner Stimme den Gesang von der großen Saga des Heiligen Liedes, von dem Beginn des Elbenvolkes.
Die ersten Elben edel, schön und bleich weil keine Sonnenstrahlen auf die Erde treffen meinen, dass es ein Traum sei, als sie nackt auf der Wiese einer Waldlichtung inmitten hoher Bäume in einem Wald unter Nachtschatten am Ostufer der Bucht von Helcar erwachten.
Die Elben-Sippe fühlte sich verzaubert vom Sternenlicht und dem Silberglanz der Sternenschar am Himmel.
Die strahlenden Sterne im Sterngewölbe ist die Tat der Hohen Sternkönigin (Varda) auch Sternentzünderin genannt.
Sterne sind ein Schatz der Hoffnung für die Elben von weiblicher Macht.
Die Elben blicken zum Himmel auf und von diesem Anblick betört rufen sie das erste Wort aus, "Ele!" (Sternenlichtblitz).
Dieses Wort wird von Orome dem Valar gehört, der auf der Jagd hier in diesem Wald am See ist.
Durch den Schall des Hörnerklangs versammelt sich die Elbenschar nahe der Waldlichtung.
Der Valar erscheint nach einem Ritt mit dem Pferd und Jagdhund auf der Wiese schimmernd, erhaben und mächtig als Lichtgestalt und ist überaus glücklich beim Anblick der ersten Kinder Erus.
Nun sprach er mit Ausdauer zu den zuhörenden Elben, dieser Lehrer des Wissens.
Er redete viel über das Handhaben der Sprache, des Handwerks und der Kunst.
Oromes Gedankenfülle schenkte der ganzen Art der Elben Weisheit, hier an den Wassern des Sees des Erwachens.
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Re: Schreiberlinge im Wäldchen

Beitrag von Wilferedh » 14. April 2019, 14:12

Taur na-Rhîw :dance1:
Wald des Winters


Rhae ar miw i Dhant na Gloss min Eryn, a sui i Talaf lossen.
Leicht und zart der Fall des Schnees zwischen hoher Bäume, und so der Boden schneebedeckt.
Luithant na, in Forodwaith, sui i Ennor mi hain nimmint Hamnia na sui ennas i Gêf ennas gohen ortheli.
Verzaubert sein, die Länder des Nordens, sowie das Mittelland in ihrer weiß gemachten Kleidung und so das Erdreich dort mit dieser bedecken.
Dan úerui i gefn Talaf na aglareb faen, baw, pân Tacholorn a Golass'aladh Rûth sui pain Tyss gerin silevrin Cestol a Cell o Gloss.
Aber nicht allein der erdig Boden sein strahlend weiß, nein, jeder hohe Nadelbaum und Mäntel von Schnee.
Nedh in Galathilionath, in Rýn uin Rhevain, Edhil ar Edain pelin nan Dant bigen, pîn Gilivor, i hilevren i Cêf orthelin.
Inmitten der Bäume von Silberglanz, die Spuren von den wilden Tieren, Elben und Menschen verblassen durch den Fall winzig, kleiner Srernkristalle, die weißglitzernd das Erdreich bedecken.
Na Thûl Hwest io Thîr nîn ned i ring Gwilith athgen nin ned laug Naur ned Ruist Rîn ar im ereb Pâd neledhi, dan 'nin Bair am Yrn.
Des Atem Hauch vor Gesicht mein in der frostig Luft leicht sichtbar mich an warm Feuer in Herd Gedenken und ich einsam Pfad betrete, zurück zu den Wohnungen auf den Bäumen.
Sî i Himring drega ar padra 'nin Mellyrn ar údheri, Nauth nîn.
Jetzt die eisig Kälte fliehen und gehen zu den Goldbäumen und nicht stehenbleiben, Gedanke mein.
Im Ista uin dýr Thír na Sîdh tan melui luitha in hent nîn.
Ich Wissen von dem irrig Anblick des Friede der da lieblich verzaubern die Augen meine.
Ir i Uial a i Gaul anann i Fuin cýra, i Torog, horn uin Iest thelvad Gathrod din awarth ar dandol erin Imrad faran Rhevain, Edain ar Edhil, madweg Ulunn hin.
Wenn die Dämmerung und das Zwielicht für eine lange Zeit die Nacht erneuern, der Troll, getrieben von Wunsch essen wollen Höhle seine verlassen und wiederkehren auf den Hohlweg in dichtem Wald zu jagen Wildtiere, Menschen und Elben, gefräßig Monster dieses.
Sî i Phaid hortha ar breged, ennas, mineryn i 'ail na Celer uin Caras Galadhon.
Jetzt die Schritte beschleunigen und plötzlich, dort, zwischen Gehölz der Schein der Lampen von der Stadt der Bäume.
Sî ferga a Trelend nîn.
Jetzt bald getan und zu Ende Reise meine.
Ab Eria am Mallorn im ned Milbar nuin Ruist ar adel Henneth Annûn hevi, ir Innas nîn na-dir Gilthîn sui dan ena lossen, silevren Taur na-Rhîw.
Nach Aufsteigen auf Gold-Baum ich in Heim vor dem Herd und hinter Fenster zum Westen sitzen, der Wille mein zu blicken auf Abendstern sowie hinunter auf des schneebedeckt, weißglitzernd Wald des Winters.


Teithannen erin caenen Aur en edwen Raun ned edwenveneg ar nedergaenen Idhrin o Wilferedh.
Geschrieben am 10. Tag des 2. Monat im 2000 und 19ten Jahr von Wilferedh.


Winterwald
Leicht und zart fällt der Schnee zwischen den hohen Bäumen und bedeckt so den Boden.
Verzaubert sind die Länder des Nordens sowie auch das Mittelland in ihrer weißen Kleidung mit der sie dort das Erdreich bedecken.
Aber nicht allein der erdige Boden ist strahlend weiß, oh nein, jeder hohe Nadelbaum und kahle Laubbaum sowie auch alle niedrigen Bäume besitzen glitzernde Helme und Mäntel aus Schnee.
Inmitten der Bäume aus Silberglanz verblassen die Spuren von den Wildtieren, Elben und Menschen durch den Fall winzig, kleiner Sternkristalle, die weißglitzernd das Erdreich bedecken.
Der Hauch meines Atems ist vor meinem Gesicht in der frostigen Luft deutlich sichtbar und lässt mich des warmen Feuers im Herd gedenken und darum betrete ich den einsamen Pfad, der mich zurück zu den Wohnungen auf den Bäumen führt.
Jetzt der eisigen Kälte zu entfliehen und zu den Goldbäumen zu gehen und dabei nicht stehenzubleiben, ist mein Gedanke.
Ich habe Kenntnis von dem irreführenden, lieblichen Anblick des Friedens, der meine Augen verzaubert.
Wenn die Dämmerung das Zwielicht bringt und für eine lange Zeit die Nacht erneuert, wird der Troll, getrieben von Hunger, seine Höhle verlassen und auf den Hohlweg hier im dichten Wald zurückkehren, um Wild, Menschen und Elben zu jagen, dieses gefräßige Monster.
Jetzt heißt es die Schritte zu beschleunigen, und plötzlich, dort zwischen dem Gehölz, ist der Schein der Lampen aus der "Stadt der Bäume" zu sehen.
Jetzt ist bald meine Reise zu Ende.
Nach dem Aufstieg auf den Mallorn (Gold-Baum), werde ich in meinem heim vor dem Herd und hinter dem Fenster zum Westen sitzen.
Ich möchte zum Abendstern blicken, sowie hinunter auf den schneebedeckten, weißglitzernden Winterwald.
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