DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

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Draugluin
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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Draugluin » 20. September 2017, 16:46

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Ein Schmunzeln breitete sich bei Leas Worten auf seinem Gesicht aus. Klar, dass sie nicht diskutieren wollte. Er aber im Grunde auch nicht. Er konnte nunmal auch nicht aus seiner Haut.
Und die wollte er jetzt lieber ins Trockene bringen. Dringender natürlich die von Lea, also trieb er sie an. Aber auch die anderen zog es in Richtung Dorf zurück. Mehr oder weniger schnell.

Da stellte sich nun heraus, dass einer aus ihrer Mitte entführt wurde. Lucien, wie schnell klar war und vermutlich von Tibor. Selbst er hatte diesen Namen schon gehört, wenn auch nur am Rande.
Leas Vorschlag war gut und so folgte er diesem auch nach einem Nicken.

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Der Wirt erklärte, was passiert war und verstärkte die zunächst grobe Vermutung, es könnte sich um Tibor handeln. Zentiara folgte mit Blicken der Richtung, die der Wirt angedeutet hatte. Von diesem Weg zweigten später noch andere Wege ab. Es würde schwierig werden, den Männern zu folgen.

Als sie Lea antworten wollte, wer Tibor war, kam ihr Nay zuvor. Sie und Karen berichteten von Luciens Vergangenheit.

Feyon und auch Llyn beschlossen ebenfalls, dass sie den Männern folgen sollten. In allen Gesichtern war Entschlossenheit zu erkennen, was Zentiara äusserlich nicken und innerlich schmunzeln liess.

“Auf die Pferde...“ sagte sie nur und als hätte der blonde Hengst Antares nur auf dieses Wort gewartet, trabten er und die andere Pferde, gesattelt und mit dem nötigsten gepackt, um die Ecke, hinter der sich der Stall befand.
“Ich komme mit den Wagen nach.“ Einer musste sich ja opfern und vielleicht bekam sie ja nette Reisebegleitung.

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Seine Flügel schlugen lautlos, als er sich vom Dach des Wirtshauses abstieß und im Sturzflug einen großen Bogen machte, um schliesslich auf Ileanas Schultern zu landen. Aufgeregt wippte er und gab krächzende Laute von sich.

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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von ~ Tami ~ » 24. September 2017, 20:58

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Sein Vorschlag, vor ihrer Weiterreise noch ein kurzes Mahl zu sich zu nehmen, schien auf Gehör zu stoßen und so begaben sich alle mehr oder weniger eiligen Schrittes zurück zu dem Dorf, was aber vermutlich weniger seiner Anregung, sondern eher dem weiter an ihnen zerrendem Sturm geschuldet war, der für die meisten erst wieder zu ertragen war, als sie den Strand verlassen hatten.
Morthond schritt fast am Ende der Gruppe, seinen Hengst Gumb mit sich führend und unmittelbar hinter Karen. Noch immer schmunzelte er über Nick. Eigentlich unglaublich, dass der ihm auf die Schulter geschlagen hatte, als wäre einer seiner Kumpane. Dabei war der Unterschied allein vom Stand her so groß, wie…wie der Weg von Dragao bis zur Sonne, mindestens. Zumindest hätte er das früher gedacht. Heute sah er das anders, nun ja.
Vorhin war SIE (Aislin) ihm schon aufgefallen, als sie mit Nay bei den Delphinen im Meer geschwommen war. Ihren Namen hatte er noch nicht erfahren, sie wirkte fast wie eine Elfe, aber sie war keine, sie war ein Mensch. Obwohl….

Sie hatten das Dorf erreicht und fanden den Wirt des Gasthauses, in dem sie untergekommen waren, ziemlich durcheinander vor. Schnell stellte sich heraus, dass Lucien entführt worden war von irgendwelchen Halsabschneidern, die zu Tibor, gehörten, einer recht zwielichtigen Gestalt, die ihnen bei der Begegnung mit den Dastinen mehr oder weniger über den Weg gelaufen war. Morthond verzog unelfenhaft das Gesicht an diese für ihn recht unrühmliche Begebenheit, die, Silia sei Dank, doch noch halbwegs gut für ihn ausgegangen war, außer dem Schaden, den seine Prinzenehre erlitten hatte. Aber auch das war vorbei und, ja, lange her.

Karen und Nay brachten alle auf den nötigsten Wissensstand und holten sicher bei den meisten die Erinnerungen an diesen Tibor zurück. Und es stand außer Frage, dass sie sich sofort aufmachten, um nach Lucien zu suchen und ihn zu befreien. Sie hatten keine Zeit zu verschwenden, doch unbedacht los zu jagen, war auch nicht gut. Da trabten wie von Zauberhand bereits die Pferde aller heran. Zentiara, natürlich.

“Ihr könnt schon losreiten, ich hole nur meine Waffen und folge euch zu Fuß.“, meinte Morthond. Er würde sie alsbald einholen, denn im Wald kamen sie zu Pferd ohnehin nicht so schnell voran und das Lesen der Spuren war zu Fuß sinnvoller als zu Pferd. Auch vermutete er, dass die anderen Elfen vielleicht ebenso denken würden.
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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Llynia Tindalas » 28. September 2017, 15:11

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Raven stimmte Llynia zu und fragte, ob sie schon vorreiten sollten. Er wirkte leicht unruhig wie Llynia selber, riss sich aber ebenfalls zusammen.
Zentiara hatte noch schneller reagiert, denn schon kamen die Pferde aus dem Stall herangetrabt.
Ascar kam zu Llynia und stubste sie leicht mit dem Kopf. Sie strich ihm sanft über die Nase und sprang in den Sattel, kaum daß Zentiara es ausgesprochen hatte. Die Hexe selber wollte mit dem Wagen nach kommen.

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Es war also Lucien, der enführt worden war. Ileana hatte nicht ganz mitbekommen, warum genau diese Männer gerade ihn mitgenommen hatten, aber sie stimmte mit den anderen überein, daß man ihnen sofort folgen mussten.
Im selben Moment trabten schon die Pferde aus der Richtung des Stalles heran, fertig ausgerüstet.
Ileana sah, wieKeno vom Wirtshaus startete und näher kam, und gleich darauf landete er auf ihrer Schulter. Er schien sehr aufgeregt und sie überlegte, daß er vom Dach doch eine gute Aussicht gehabt hatte.
"Keno kam gerade vom Dach des Wirtshauses herunter," wandte sie sich an Zentiara. "Wenn er von dort etwas gesehen hat, kann er uns sicherlich den Weg weisen, in den die Männer verschwunden sind!"

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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Sionnach » 28. September 2017, 21:07

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Karen erklärte wer dieser Tibor war und Nay ergänzte noch ein wenig dazu. Irgendwas war ihr da ganz offensichtlich entgangen. Aber ihre Erinnerung an den Tag als Lucien zu ihnen gestoßen war, bestanden allerdings auch hauptsächlich aus Kopfschmerzen durch einen Pferdehuf. Deswegen hörte sie jetzt um so aufmerksamer zu. “Klingt als wäre dieser Tibor ein ziemliches Scheusal!“, konstatierte sie dann mit gehörigem Unwillen! Vermutlich gar nicht so verwunderlich, solches Gesindel gedieh bei Verhältnissen wie der Herrschaft dieser Magier vermutlich wie Unkraut. Und ebenso offensichtlich hatten die wenigen „guten“ Magier innerlich den Kampf gegen die Zustände schon verloren.
Gleichzeitig fragte sie sich auch ein wenig warum sie nicht längst Luciens Dorf einen Besuch abgestattet hatten, sie waren doch gerade im Moor gewesen! Aber solche Gedanken würden jetzt Lucien auch nicht zurückholen, also waren sie müßig.

Es war förmlich zu spüren, dass Feyon und Llynia schon förmlich darauf brannten loszustürmen und Nay war beides natürlich mehr als recht! “Moment mal! Nicht ganz so schnell bitte!“ Mit einem entschuldigenden Blick sah sie Nay an: “Ich weiß du willst einfach losrennen. Würde ich an deiner Stelle auch! Aber dann wärst du da und würdest die Ruhe bewahren und das muss jetzt dann wohl ich! Wir müssen hinterher aber nicht ohne die nötige Umsicht!“
Dann wandte sie sich wieder an alle: “Wir wissen nicht wie viel Vorsprung sie haben oder wie viele es noch insgesamt sind! Und der Weg verzweigt sich sobald wir im Wald sind, woher wollen wir wissen wohin genau sie wollen, wenn ihr jetzt vorreitet … Sie sah die Elfen an. “… dann wissen wir doch wieder nicht welchem Weg wir folgen müssen. Selbst wenn ihr Spuren gefunden habt!“

Darum fand sie mussten sie zusammen los, bzw. zumindest irgendwie geordnet. Sie warf Feyon einen entschuldigenden Blick zu. “Für Euch mag das vielleicht alles einfach sein, für uns leider ganz und gar nicht. Wenn ihr jetzt vorreitet und Morthond nachkommen will, dann ist niemand mehr bei uns der uns sagt wie ein Elf jetzt denken würde!“

Zentiara hexte ihnen auch sofort die Pferde her, so dass sie wirklich alle sofort loskonnten, gleichzeitig erklärte sie aber auch mit den Wagen nachkommen zu wollen. Das schien also etwas zu sein, wo die Einmischung von Magie eher stören würde. Na gut, würden sie es eben so hinbekommen, entschied sie entschlossen!

Sie nahm Kelpies Zügel und hielt Ausschau wo As blieb, als Ileana sie auf Keno aufmerksam machte. Vielleicht hatte das Tier wirklich etwas interessantes entdeckt: “Na dann zeig uns mal was du gefunden hast!“, ermunterte sie daher den Vogel.
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(Rest folgt)
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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Sionnach » 3. Oktober 2017, 22:06

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Morthond hatte wie es so die Art des schweigsamen Elfen war nichts weiter erwidert und auch Llynia hüllte sich in Schweigen, so dass auf dem Rückweg jeder von ihnen noch seinen eigenen Gedanken nachhing.
Das war aber sofort vorbei als die Tür des Wirtshauses vor Nay aufflog.

Rasch schlossen sie zu den Anderen auf und hörten zu was der Wirt berichtete. Tibor! Zornig schüttelte er den Kopf. Sie hatten damals schon Diskussionen geführt ob man dem Kerl nicht sofort das Handwerk legen müsste, offensichtlich hätten sie sich mal besser nicht davon abbringen lassen.

Feyon und Llynia brannten förmlich darauf die Verfolgung aufzunehmen und er musste sich sehr zurück halten der Elfe dabei nicht zu besorgte Blicke zu zu werfen. Sie war eine erfahrene Kämpferin und wusste sehr viel besser mit solchen Situationen umzugehen, als er es jemals würde, darum atmete er nur durch und blieb still, während das weitere vorgehen besprochen wurde.
Erst als Zentiara erklärte mit den Wagen nachkommen zu wollen, meldete er sich zu Wort: “Ich werde dich begleiten!“ , entschied er entschlossen. Sicher war sie eine mächtige Hexe, aber sie hatten auch schon erlebt, dass Zauberei plötzlich versagte und es widerstrebte ihm einfach einen von ihnen - wen auch immer – allein „zurück zu lassen“ .


(Ais folgt morgen)
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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Draugluin » 5. Oktober 2017, 17:26

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Morthond wollte der Gruppe zu Fuß folgen, was für sie bedeutete, dass er noch langsamer wäre, als sie mit den Kutschen. Aber sie sah das genauso, wie Lea. Entweder blieben sie zusammen oder teilten sich lediglich in zwei Gruppen auf. Nick wollte sich ihr anschliessen und vielleicht würde Morthond sich dann ebenso entscheiden. Das blieb ihm überlassen.

“Wir teilen uns in zwei Gruppen.“ entschied sie. “Ihr müsst uns nur Zeichen hinterlassen, wenn ihr irgendwo abgebogen seid.“

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Keno erhob sich von Ileanas Schulter und flog den Weg entlang. Gerade so hoch, dass man ihn gut erkennen konnte und er nicht im noch dichten Laubwerk der Bäume ausserhalb ihrer Sicht gelangte.

Er landete nach nur wenigen hundert Metern auf einer Steinformation und wartete, dass die anderen aufschlossen.

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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Dragao » 6. Oktober 2017, 10:39

Der Falke war auf einer Steinmauer gelandet. Ansich nichts Außergewöhnliches. Außer, man sah etwas genauer hin ...

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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Sionnach » 6. Oktober 2017, 13:53

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Als sich um sie herum immer mehr Leute der Gruppe versammelten wich sie ein wenig zurück. So viele vergleichsweise Fremde verursachten ihr noch immer ein wenig Unbehagen.
Dennoch hörte sie aufmerksam zu was besprochen wurde und nach und nach verstand sie wenigstens die groben Zusammenhänge. Was ein Dastine war oder was das alles mit dem Dorf oder der Familie auf sich hatte, erschloss sich ihr nicht so ganz, aber Lucien war von irgendwem mit Namen Tibor mitgenommen worden und dieser Tibor schien kein sehr netter Zeitgenosse zu sein und darum mussten sie ihm folgen um Lucien zurück zu holen. Das schien ihr auch das im Augenblick Wichtige zu sein.

Etwas zu packen hatte sie ja nun nicht und so konnte sie ruhig abwarten, bis alles sich zum Aufbruch bereit gemacht hatten.
Ein Pferd hatte sie nicht. Um ehrlich zu sein traute sie diesen großen Tieren auch nicht unbedingt. Aber wenn sie einer Spur folgten würde sie sicher nicht mit größter Geschwindigkeit voranpreschen und sie konnte laufen.

Als der Falke nun wieder aufflatterte folgten sie ihm bis zum Rand des Dorfes wo er außer Sichtweite der Häuser auf einem alten Mauerrest landete, hinter dem sich der Weg gabelte. Beide Weg verschwanden vor ihnen recht schnell im Dickicht des Waldes.
Und nun?
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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Karen » 16. Oktober 2017, 08:06

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Ungeduldig und eher knapp nickte er auf Leas Einwände. Sie hatte natürlich recht und der Elf übte sich in Geduld wobei er auch mit Morthond und Lynia einen kleinen Blickwechsel unterhielt.

Dankbar wechselte er mit Zentiara dann einen kleinen Blick. Durch ihre besonderen Fähigkeiten hatte sie den Aufbrauch dann deutlich beschleunigt und er meinte "wahrscheinlich ist es besser wir bleiben zusammen, sie werden nach allem was ihr erzählt hab vorläufig kein Interesse daran haben Lucien etwas anzutun, dennoch .. wir sollten uns beeilen. Wir warten an der Gabelung auf Dich... " . Es half jetzt sowieso nichts, sie mußten sich nach und anch vorantasten, auch wenn ihm das alles zu langsam ging. Daß Keno evtl. etwas gesehen haben mochte konnte durchaus sein und das war auf jeden Fall besser als kein Hinweis.

Lyx spürte die Anspannung seines Reiters und der Situation und tänzelte, er wollte voran, Feyon ließ ihn bis zur Weggabelung laufen wo er auf Aislinn traf. Seinem geschulten Auge fiel sofort auf daß mit der Mauer etwas nicht stimmte. Sie hatte Löcher die deutlich heller waren als der ansonsten verwitterte, mit Moos bewachsene Stein. Er legte nachdenklich den Kopf schief, konnte sich aber vorläufig keinen Reim drauf machen. Er wies Aislinn darauf hin "... es könnte eine Art Geheimcode sein.... "



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Man beschloss natürlich Lucien zu folgen und Karen packte in Windeseile ihre Siebensachen, viel hatte sie ja sowieso nicht, insofern ging das schnell. Als sie zurückkam bedankte sie sich noch bei dem Gatwirt, die Pferde staden schon bereit und Karen beschloss vorläufig zu reiten. Sie saß auf und folgte den ersten die schon zur Weggabelung vorgeritten waren.

Als sie zu Feyon und Aislinn aufschloß, sah Sie die beiden rätselnd auf die Mauerreste starren, die dort schon teilweise verwittert und gebrochen auf eine frühere Einfriedung hinwiesen. Feyon wies sie auf mit einem Meißel oder ähnlichem geschlagene Löcher in der Wand hin. Nachdem Sie sie einmal sah erkannte sie recht schnell ein Muster darin. Sie stieg von Vinya ab und besah sich die Löcher. Sie fuhr langsam mit dem Fingern darüber und murmelte: "Ja.. das ist noch frisch, schaut, hier unten ist sogar noch der Steinstaub und die Bröckchen, das ist er kürzlich gemacht worden." Das war es also worauf sie Keno hinwiesen wollte.

"Nach längerem Draufschauen meinte Sie "Feyon, Aislinn... habt ihr hier ... Blindenschrift... ? Für mich sieht es so aus wie bei uns die Schrift die Blinde benutzen ... aber ich kenne nicht alle Buchstaben auswendig, mal sehen, vielleicht reichen ja auch ein paar um auf die Lösung zu kommen, falls es wirklich Blindenschrift ist... " .
Sie sah grübelnd auf die Steine, kramte in längst verschütteten Erinnerungen : "Hm..., das erste Wort könnte "Haben" heißen ... dann "Ihn" .... - nach und nach versuchte sie auf die Lösung zu kommen, ausgehend von den paar Buchstaben die Sie sicher wußte, kam Sie auf folgende Wörter...
Haben Ihn
reiten voraus
folgt den
Hinweisen
rechts

Sie sah Aislinn und Feyon an, es konnte klarer nicht sein was sie zu tun hatten ...., sobald die anderen an der Weggabelung waren wußten Sie wohin Sie sich wenden sollten und Sie war sicher da die Elfen etwaige Hinweise schnell sehen würden.
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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Alanna Herbstwind » 18. Oktober 2017, 23:41

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Die Elfen schienen bereit, Luciens Enführern sofort zu folgen, aber ehe sie auch nur noch etwas anderes sagen konnte, verkündigte Lea ihre Einwände gegen das Vorhaben. Sie hatte natürlich recht, die Elfen jetzt alleine losreiten zu lassen würde ihnen nicht wirklich helfen, andererseits war sie davon ausgegangen das Fey und Llyn ihnen schon Zeichen hinterlassen würden. Und es wäre immernoch Luciens beste Chance!

Aber dann löste Zentiara das Problem, indem sie die gesattelten Pferde aller herbrachte, und meinte, sie würde mit den Wagen hinterherkommen. Nay wusste nicht ob sie dankbar sein sollte, dass die Hexe dafür sorgte, dass sie keine Verzögerung mehr hatten, oder wütend darüber sein wollte, dass sie zurückblieb. Wozu waren denn diese magischen Fähigkeiten von Nutzen, wenn sie nicht mal ein par Menschen daran hindern konnte, einen ihrer Gruppe zu entführen, oder zumindest dabei sein, um zu helfen, fals es notwendig sein sollte?!
Schlussendlich entschied sie sich dafür das Lucien zu finden Vorrang darüber hatte, sich mit Zentiara auseinanderzusetzen, und so bat sie die Hexe schliesslich nur, auf Su aufzupassen, und schwang sich dann auf Keenan, um sich mit dem Rest der Gruppe auf den Weg zu machen. Die feuchten Klamotten waren unangenehm klamm und kalt, aber Nay hatte nicht vor wertvolle Zeit an trockene Kleider zu verschwenden.

Weit kamen sie erstmal nicht, denn kurz nach dem Dorf machte Keno sie auf eine Steinmauer aufmerksam, auf der nach genauem hinsehen Zeichen aufgemalt waren. Nay war zu aufgewühlt, um sich einen Reim darauf machen zu können, doch Karen schien das Muster erkannt zu haben, und entschlüsselte die Nachricht.
Rechts also. Wenn die aber eine Nachricht hinterlassen, dann heisst das doch, dass noch andere dieser...Entführer hier in der Gegend sind. Können wir Zentiara und Nick irgendwie eine Nachricht hinterlassen damit sie vorsichtig sind? Auch wenn die Hexe ja eigentlich selbst auf sich aufpassen können sollte.
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Sorry Leutz, ich bin im Moment nicht so wirklich dabei, und es fällt mir etwas schwer mich wieder in diese gleiche Situation mit Nay reinzufühlen.

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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Llynia Tindalas » 19. Oktober 2017, 20:41

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Als Nick meinte, er wolle Zentiara auf dem Wagen begleiten, war Llynia einen Moment etwas enttäuscht, sie hatte sich schon darauf gefreut mit ihm und Raven zusammen zu reiten. Aber das war kein Ausritt, sondern sie mussten los, um Lucien zu helfen.
Sie sah jedoch, dass Nick zu ihr herüber blickte, und lenkte Ascar an seine Seite. Sie legte leicht die Hand auf seine Schulter, während noch beratschlagt wurde, was nun geschehen würde.
Llynia zuckte nur leicht mit den Schultern, als Raven kurz zu ihr sah. Sie hatte nicht vorgehabt, ohne nachzudenken los zu preschen.
Dann ging es doch ziemlich schnell los, Keno war vorgeflogen und auf einen Mauerteil gelandet, und die gefährten folgten nach und nach.
Als die Elfe dort ankam, rätselten Karen, Raven und Aislinn bereits über einigen Zeichen, die in den Steinen zu sehen waren.
Sie selber sagten diese nichts, aber Karen kannte anscheinend welche davon und bildete Wörter daraus, die auch einen Sinn ergaben.
Nachdenklich nickte Llynia zu Nays Worten.
"Ich glaube, es gibt mehrere Möglichkeiten. Die Entführer wollen uns hinter sich herlocken, oder bei den Entführern sind Verräter, die auf unserer Seite sind, oder es gibt noch eine weitere Gruppe, die die Entführer ebenfalls verfolgt und uns unterstützt!", teilte sie ihre Gedanken mit.
"Aber zumindest haben wir wohl eine Richtung!"

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Lea reagierte sofort darauf, als Ileana meinte, Keno könnte etwas gesehen haben, und forderte den Falken auf zu zeigen, was er vielleicht entdeckt hatte. Dieser flog auch gleich darrauf los, direkt den Weg entlang, und setzte sich in einiger Entfernung auf eine Mauer.
Ileana hatte schon alles in den satteltaschen verstaut und schwang sich auf den Rücken ihres Pferdes. Einige ihrer Kameraden hatten die Steinmauer schon erreicht und betrachteten ein seltsames Muster, das hinein geritzt worden war.

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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Draugluin » 13. November 2017, 17:24

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As hatte sich eilig ein paar frische und trockene Kleidung übergezogen, den Rest hastig in ihre Reisesäcke gestopft und die letzten Habseligkeiten in den Taschen verstaut. Er wollte Lea auf keinen Fall länger als nötig allein lassen. Sie brachte es fertig und rannte direkt in das nächstbeste Verderben.

Als er das Gasthaus verlassen hatte, waren die ersten bereits vorangeritten. Offenbar waren sie aber nicht weit gekommen, denn As sah sie an der Weggabelung am Ende des Dorfes am Waldrand.

Lea hielt den nervösen Hengst bereits am Zügel und wartete nur noch auf ihn. In großem Abstand zu dem Pferd lief er neben Lea her, bis sie die Steinformation erreicht hatten. Dort war man offensichtlich schon auf das Ergebnis gekommen. Der weitere Weg führte sie also nach rechts. Mitten in den Wald hinein. Aber der andere Weg war genauso finster, er führte nur in eine andere Richtung.

“Worauf warten wir?“ fragte er und schlug die angegebene Richtung ein. Der Wald wurde dichter, aber der Weg war breit genug, dass man ihn nicht verlieren konnte. Viele Händler und Reisende kamen hier durch und so kamen sie nicht vom Weg ab.
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Zentiara kletterte auf den Kutschbock der Kutsche, den die ersten beiden Pferde gebracht hatten. Die anderen Kutschen hingen selbstverständlich schon aneinandergebunden hintereinander. Die braven Zugpferde würden einfach hinterhertrotten, ob nun jemand die Zügel hielt oder nicht. Aber Zentiara ergriff sie, weil sie die ersten beiden Pferde selbst lenken würde.
Platz für Nick war auch noch Nays kleinen Kater hob sie auf ihren Schoß, wo er sich leise schnurrend zusammen rollte.
Als die anderen ihren Pferden die Fersen gaben, schnalzte sie mit der Zunge, um die großen Zugpferde gemächlich in Gang zu bringen.
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Re: DRAGAO LAGRIMA - Neue Hoffnung

Beitrag von Dragao » 13. November 2017, 17:30

Es ging eine ganze Weile durch den dichten Wald. Nach guten 3 Stunden lichtete sich der Wald allmählich und die kleine Gruppe kam am Ende des Waldes heraus. Sie fanden eine Gegend, in der sie noch nie gewesen waren.

Unübersehbar war eine große Kreuzung das Zentrum dessen, was sie sahen.


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Und um etwas zu sehen, was sie nicht auf Anhieb sahen, mussten sie schon genauer hinsehen.

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