[RPG] C.O.P.S. - Cases of Paranormal Suspect

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Sionnach
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Re: [RPG] C.O.P.S. - Cases of Paranormal Suspect

Beitrag von Sionnach » 19. Juli 2017, 23:06

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Nun wenn es vorher geschneit hatte, dann war da wohl auch niemand sonst auf diesem Dach gewesen. Aber vielleicht dort wo das Biest dem Küster aufgelauert hatte. “Ach, ich krieg es einfach nicht sinnvoll zusammen!“ Weil sie zu wenig wussten oder weil es schon recht spät war oder eine Mischung aus beidem, war schwierig zu beurteilen, so lange es spät war und sie noch so wenig wussten.

Sie lachte auf, als Marc entschied, dass er Menschen um sich wollte die ein bisschen anders waren, betrachtete dann aber mit einiger Skepsis seine Hand die plötzlich um ihre Schulter auftauchte. “Bei dem Job dem wir seit kurzem haben, ist das wohl auch Grundvoraussetzung!“, erwiderte sie dann recht global und wand sich mit einer geschickten Drehung wieder aus dem Griff an ihrer Schulter.

Als Marc aber nun anfing die Biester aufzuscheuchen, blickte sie ihn recht entgeistert an und legte reflexartig ihre Hand an seinen Arm. “Nicht! Bitte fordere es nicht heraus!“, bat sie ihn mit leiser Stimme. Sie hatte in den vergangenen Monaten zu viel erlebt, um nicht inzwischen sehr vorsichtig solchen „Phänomenen“ gegenüberzustehen und Marc Humor teilte sie da nicht uneingeschränkt.
Ganz von der Hand zu weisen war seine Idee aber dennoch nicht. “Eine Art Zauberspruch meinst du? Das würde wenigstens erklären, warum das Ding sich jetzt erst bemerkbar macht!“, überlegte sie schon auf dem Weg zum Pfarrhaus! Eben weil jemand den Zauberspruch gesagt hatte.

Seine Beschwerde ließ sie nur mit den Schultern zucken. “So bin ich eben. Grundsolide und sterbenslangweilig. Mit überhaupt kein bisschen krimineller Energie ausgestattet!“ Mit einem „So ist das eben!“ – Gesicht wandte sie sich der Tür zu hinter der jetzt Schritte erklangen.

Gleich darauf öffnete sich die Tür und der alte Pater stand in einem karierten Bademantel in der Tür und schaute sie beide musternd über seine kleinen Brillengläser hinweg an. Schließlich blieb sein Blick an Marc hängen:

“Nanu? Was macht ihr denn um diese unchristliche Zeit vor meiner Tür, mein Junge?
Nun kommt erst mal rein, ist ja ein Wetter zum Katzen festfrieren lassen! “
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Re: [RPG] C.O.P.S. - Cases of Paranormal Suspect

Beitrag von Eriassa » 27. Juli 2017, 15:42

Damien

Jenna sah ihn skeptisch an und Damien lachte. “Natürlich sind das Steine“, bestätigte er, “aber früher glaubten wohl die Menschen an sowas.“ Er biß herzhaft in einen Salzstengel.
“Kätzchen, ich glaub nicht mal Gott, warum sollte ich DAS glauben?“ Wenn man sah, was in Kriegsgebieten alles geschah, konnte man den Glauben an Gott schon verlieren. Was aber die Fälle in dieser Stadt betraf, konnte man zumindest den Glauben an etwas weniger ‚Gutes‘ als Gott beigebracht bekommen; nur nach dem, was Tess und Lawrence über diese ‚Hexe‘ erzählt hatten.
Scott schüttelte leicht den Kopf. “Warum ausgerechnet Christen, die so viel Wert auf ihren einen Gott legen, das geglaubt haben, ist mir ein Rätsel.“ Aber die hatten ja noch andere heidnische Sachen übernommen und es dann als ‚christlich‘ verkauft. Er schüttelte den Gedanken ab.
“Was hat der gute Padre denn sonst noch so gewußt?“, forschte Damien dann weiter und schlang seine Zunge um die nächste Salzstange, bevor er sie sich in den Mund schob.
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When I raise my flashing sword, and my hand takes hold on judgement,
I will take vengeance upon mine enemies, and I will repay those who hate me.
Oh, Lord, raise me to Thy right hand and count me among Thy saints.

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Re: [RPG] C.O.P.S. - Cases of Paranormal Suspect

Beitrag von Draugluin » 17. August 2017, 16:01

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Marc seufzte. Sie hatten bislang auch einfach zu wenig verwertbare Informationen, um das Geschehen lückenlos und nachvollziehbar nachzuvollziehen. Aber er war sich sicher, dass es ihnen über lang oder kurz gelingen würde, diesen Fall aufzuklären.

Tess entzog sich seiner Hand und gab keinerlei Hinweis darüber, ob sie das anders sah, als er. Wieder seufzte er. War nicht unbedingt sein Tag heute...
Wenigstens schaffte er es, durch sein Monsteraufscheuchen wieder Körperkontakt herzustellen, wenn auch nur ihre Hand auf seinem Arm. Aber keine der Steinstatuen ließ sich nur seine Provokation aufscheuchen. Vielleicht hatten sie ja Recht und jemand musste etwas Bestimmtes sagen oder tun, damit Leben in die Gestalten kam, oder wie auch immer man das nennen mochte.

Marc gab einen höchst unwilligen Ton von sich, als Tess nun sich als langweilig bezeichnete.
“Blödsinn....“ murmelte er nur, weil in diesem Moment auch die Tür geöffnet wurde und der Pater vor ihnen stand.
“Guten Abend, Pater, entschuldigen Sie die späte Störung. Wir wollten noch einmal in den Turm. Den Schlüssel hatten wir vorhin schon wieder in den Briefkasten geworfen.“ erklärte er und kam sich in diesem Moment ein wenig vor, wie ein kleiner Junge nach einem Streich.

Wie seltsam musste sich das für den Pater anhören, dass sie mitten in der Nacht noch einmal in den Turm wollten.
“Ich möchte mir das da oben nochmal im Dunkeln ansehen ... “ Wahrscheinlich erklärte der Pater ihn gleich für verrückt.


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Gut, Damien schien also nicht einer von diesen armen Irren zu sein, der an Gott oder andere, unerklärliche Dinge glaubte. Sie nickte leicht und zuckte dann mit den Schultern. Gute Frage, warum man an Dinge glaubte, die mit klarem Menschenverstand nicht zu erklären waren.

Jennas Blick blieb an Damiens Zunge hängen, die sie kurz sah, während er genüsslich eine Salzstange verspeiste. Sie seufzte leise, als sie kurz daran dachte, was er mit dieser Zunge alles anstellen konnte.
Ihre grünen Augen fingen seinen Blick ein, als er fragte, was der Pater noch wusste. Dann grinste sie.
“So einiges…“ wich sie aus und schnappte sich eine Handvoll Salzstangen.
“Aber euch hat er offenbar nichts Erkenntnisverhelfendes erzählt?“ Sie liess zwei knusprige Leckereien in ihrem Mund verschwinden und zerkaute sie langsam.
Man konnte förmlich sehen, wie es in ihrem Köpfchen arbeitete, doch sie schwieg.
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Re: [RPG] C.O.P.S. - Cases of Paranormal Suspect

Beitrag von Sionnach » 11. September 2017, 19:15

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Irgendwie schien Marc heute seinen sonstigen Galgenhumor zu hause gelassen zu haben und so gab sie es mit einem Schulterzucken für den Moment auf. Die Atmosphäre auf dem nächtlichen Friedhof trug ohnehin nicht dazu bei, dass ihr besonders fröhlich zumute war. Sie hatte in den letzten 12 Monaten ganz eindeutig angefangen an Geister zu glauben.

Dementsprechend erleichtert war sie als sie in den warmen Schein der Außenlampe am Pfarrhaus traten. “Hier so mitten auf dem Friedhof zu wohnen wäre aber auch nicht meins!“, murmelte sie Marc unwohl zu ehe die Tür aufging. Na gut es war nicht wirklich mitten drauf, sondern eher am Rande und auch durch eine Mauer deutlich abgeteilt … aber trotzdem.

Das Reden überließ sie Marc als der Pater herauskam, der kannte ihn schließlich schon länger.

Pater Mallory

“Ach schon gut! Pfarrer sind da wie Polizisten. Im Zweifel immer im Dienst!“, winkte er Marcs Entschuldigung mit einem Zwinkern ab.
Als Marc ihm aber eröffnete, was er wollte zuckten seine Brauen ungläubig in die Höhe.“Jetzt auf den Turm? Ich hätte ja gedacht, dass die Tage in denen du solchen Unfug ausheckst schon eine Weile vorbei wären!“
Er schmunzelte und warf dem Jungen einen vermeidlich strengen Blick zu. “Was versprichst du dir denn nur davon?“, wollte er dann wissen, während er aber schon in den Flur zurück schlurfte und den Postkastenschlüssel vom Schlüsselbrett holte.
Im Grunde war er ja davon überzeugt, dass der Junge schon wusste wie er seinen Job zu machen hatte.
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Re: [RPG] C.O.P.S. - Cases of Paranormal Suspect

Beitrag von Draugluin » 12. September 2017, 14:11

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“Auf dem Friedhof zu wohnen hat durchaus Vorteile. Du hast die ruhigsten Nachbarn der Welt.“ entgegnete Marc trocken. Seine Nachbarn hatten auch schon zu den unmöglichsten Zeiten wilde und vor allem laute Partys gefeiert. Nicht, dass ihn das grundsätzlich störte, nur eben dann, wenn er schlafen musste, was in seinem Job leider auch am Tage nötig war. Gesagt hatte er nie etwas, Ohropax waren auch eine Lösung. Aber die brauchte man auf dem Friedhof ganz sicher nicht.

Der Pater öffnete die Tür und Marc musste über seine Antwort unwillkürlich grinsen. Natürlich war der Pater ihnen nicht böse, dass sie um diese Zeit noch etwas von ihm wollten. Auch wenn er verständlicherweise erstaunt über ihren Wunsch waren, noch einmal auf den Turm zu steigen.
“Hätte ich Unfug im Kopf, hätte ich entweder den Briefkasten aufgebrochen oder wäre außen am Turm hochgeklettert.“ grinste Marc. “Aber artig um den Schlüssel bitten …“ Er zwinkerte Tess zu und hielt die Hand auf, als der Pater mit dem Schlüssel zurück an die Tür kam. Der alte Herr hatte im Dunkeln sicher seine Schwierigkeiten, das winzige Schlüsselloch zu treffen.

Auf seine Frage erklärte er: “Es ist Nacht und ich will zum einen sehen, wie viel man von dort oben sehen kann … Vielleicht wurde Mr. Payne von hier oben beobachtet, als er zu seinem nächtlichen Spaziergang aufbrach …“ Den Rest ließ er offen.
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